Tona Teresa Henze ist 27 Jahre alt, Studentin (BWL, Master), und arbeitet parallel bei Cobalt Recruitment in Düsseldorf. Sie agiert hauptsächlich in den Bereichen Construction und Real Estate. Ihr Einfühlungsvermögen und ihr partnerschaftlicher Ansatz sind ihr Schlüssel zum Erfolg und ihre Kommunikationsstärke, Menschenkenntnis und ihre offene menschliche Art machen Sie sowohl bei ihren Kollegen als auch ihren Kandidaten zu einer sympathischen Gesprächspartnerin.

Henze Teresa Consultant

Stell Dich kurz vor. Wie lange arbeitest Du schon bei Cobalt Recruitment?

Aktuell befinde ich mich im Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ich arbeite seit anderthalb Jahren bei Cobalt als Werkstudentin im Bereich Research, wobei die Schwerpunktsetzung in den Divisionen Construction und Real Estate liegt. Im März 2020 werde ich den Master erfolgreich abschließen, mit dem Ziel des Direkteinstiegs bei Cobalt Recruitment am Standort Düsseldorf.

Erzähl uns mehr über Deine Aufgaben bei Cobalt Recruitment. Welche Division betreust Du und was qualifiziert Dich für den Job?

Innerhalb der Divisionen Construction und Real Estate betreue ich sehr spannende und herausfordernde kaufmännische und technische Positionen im Bereich der Bau- und Projektleitung, des Property und Asset Managements und vieles mehr. Das Fundament eines jeden Projekts ist das Briefing mit dem spezialisierten Berater, mit dem ich Hand in Hand zusammenarbeite. Das Briefing dient dazu, einen umfassenden Überblick über den Kunden, die Position und besondere Gegebenheiten zu bekommen, die sich einer Stellenbeschreibung nicht entnehmen lassen. Im Anschluss daran erfolgt die Erstellung einer Liste möglicher Zielfirmen, in denen ich auf potenzielle Kandidaten setze. Mit der Zielfirmenliste als geeignetes Hilfsmittel identifiziere ich im nächsten Schritt passende Kandidaten, kontaktiere sie und versuche diese für die Position und den Kunden zu begeistern. Wird Interesse gezeigt, so wird nachfolgend der Lebenslauf vertraulich entgegengenommen und auf Qualifikation hin geprüft.

Mittlerweile bin ich in der Lage die fachliche Eignung eines Kandidaten anhand des Lebenslaufs zu bewerten. Zeigt sich von meiner Seite aus doch Unsicherheit, so kann ich immer auf meine Kollegen vertrauen, die mir dabei helfen diese Unsicherheit schnellstmöglich aus dem Weg zu räumen. Offene Fragen, Unklarheiten und vor allem die spannende Frage, ob der Kandidat in das Bild des Kunden passt, werden dann im Rahmen eines telefonischen Gesprächs auf den Grund gegangen.

Dabei denke ich, dass mich einerseits meine immer stärker ausgeprägten Fachkenntnisse für diesen Job qualifizieren. Andererseits spielen auch meine Kommunikationsstärke, Menschenkenntnis und offene menschliche Art eine gravierende Rolle. Das Grundprinzip ist klar und deutlich: Das authentische Hineinversetzen in Kandidaten und ein nicht-vertriebsorientierter rein partnerschaftlicher Ansatz sind der Schlüssel zum Erfolg!

Wie sehen Deine Arbeitsabläufe und ein typischer Arbeitstag aus und wie unterscheidet er sich von den Kollegen aus der Beratung?

Ich gehöre zum Typ „Der frühe Vogel fängt den Wurm!“ und bin einer der Ersten in unserem Büro. Bei meinem morgendlichen Cappuccino beantworte ich in erster Linie alle E-Mails und Nachrichten, die ich z.B. über das soziale Medium XING bekommen habe. Diesen Input gilt es selbstverständlich akkurat und überschaubar mittels interner Systeme zu dokumentieren. Außerdem lege ich sehr viel Wert auf die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen.

Ich schaue des Öfteren nach, welcher Kontakt aus meinem XING-Netzwerk Geburtstag hat, um demjenigen mit meinen Glückwünschen eine Freude bereiten und Wertschätzung entgegenbringen zu können. Im nächsten Schritt erstelle ich eine „To-do-Liste“ für den Tag, um nicht den Blick auf das Wesentliche zu versperren. Nach der Erstellung der Agenda widme ich mich den Hauptaufgaben meiner Research-Tätigkeit. Dazu gehören die Identifikation potenzieller Kandidaten und deren Ansprache, sowohl schriftlich als auch telefonisch.

Während eines stressigen Arbeitstags kann die Mittagspause die einzige Möglichkeit zum entspannten Rückzug sein! Somit verbringe ich diese gerne mit meinen Kollegen und begeistere Tag für Tag alle mit meinen vielfältigen Nudelgerichten. Das Büro verlasse ich in der Regel zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr, da ich noch Vorlesungen wahrnehmen oder lernen muss. Nichtsdestotrotz lasse ich es mir nicht nehmen, mit interessierten Kandidaten in meiner „Freizeit“ zu sprechen, denn dieser eine Call könnte letztlich unser und mein persönlich nächster Erfolg sein – ein Placement!

Welche besonderen Herausforderungen bestehen bei der Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräften? Wie wirkt sich das auf Deine tägliche Arbeit aus?

„War for talents“ – der Kampf um die qualifiziertesten Fach- und Führungskräfte – ist in vollem Gange und beschreibt die größte Herausforderung meiner täglichen Arbeit. Vor dem Hintergrund, dass sich die Rolle des Mitarbeiters schlagartig verändert hat, nehmen Personalberatungen wie Cobalt Recruitment und vor allem die Rekrutierung dahingehend eine immer wichtiger werdende Funktion in der Berufswelt ein. Als guter Researcher muss man für die Kandidaten in der Kürze der Zeit einen klaren Nutzen und Mehrwert generieren. Vor allem sollte man über ein fundiertes Know-how verfügen und dieses souverän nach außen tragen.

Konntest Du Dich schon früh für den Bereich Research begeistern oder ist Dein Interesse erst mit Deiner Berufserfahrung gewachsen? Wie bist Du zu Cobalt Recruitment gekommen?

Während meiner Werkstudententätigkeit in der Media-Branche zu Beginn meines Studiums stellte ich relativ schnell fest, dass mir insbesondere der Kontakt zu und Umgang mit Menschen fehlte. Somit beschloss ich diese Tätigkeit aufzugeben und mich nach einer für mich passenderen Alternative umzusehen. Nach stundenlanger Recherche bin ich zufällig auf eine Stellenbeschreibung im Bereich Research von einer Personalberatung gestoßen.

„Was genau macht eine Personalberatung?“ Das war mein erstes Fragezeichen! Ich konnte zu diesem Zeitpunkt nicht viel mit den grundlegenden Research-Tätigkeiten assoziieren. Somit musste ich mich erst mal in die Thematik einlesen. Ich entwickelte ein hohes Interesse und konnte schon bald erste Erfahrungen als Researcherin im Bereich Sales und Marketing innerhalb einer anderen Personalberatung sammeln.

Meine Affinität zum Thema Personalberatung und speziell Research wurde immer stärker, weshalb ich mich auf ein Vorstellungsgespräch mit zwei meiner heutigen Kollegen eingelassen habe. Beide überzeugten mich so sehr von Cobalt Recruitment, dass ich mich seit Januar 2018 Mitglied des Cobalt-Teams nennen darf. Bis heute bereue ich diese Entscheidung keineswegs!

Was schätzt Du an Cobalt Recruitment?

Meine persönliche Wertschätzung gegenüber Cobalt Recruitment definiert sich primär über eine ausgewogene Balance aus sowohl menschlichen als auch fachlichen Faktoren. Mein Team besteht aus jungen, dynamischen und starken Charakteren. Jeder Einzelne liefert durch seinen beruflichen Hintergrund und sein spezialisiertes Fachwissen hochwertigen Input, den es effizient und effektiv zu nutzen gilt. Nicht nur die professionelle Zusammenarbeit sondern auch das gute Miteinander macht das Team so besonders.

Besonders weiß ich dabei die Unterstützung seitens meiner Kollegen hinsichtlich meiner persönlichen und fachlichen Weiterqualifizierung zu schätzen. Von Tag zu Tag lerne ich mehr und der Lernprozess steigt weiter an. Des Weiteren bin ich ein klarer Befürworter einer eigenständigen Arbeitsweise. Uns wird definitiv der Raum hinsichtlich selbstständiger Ausgestaltung der Tätigkeiten gelassen. Zu guter Letzt schätze ich, dass unserem Team bewusst geworden ist, dass insbesondere die Research-Tätigkeiten noch stärker in künftige Prozesse eingebunden werden müssen.

Dabei würdige ich nicht nur jene Erkenntnis, sondern auch die ersten Implementierungsansätze, die natürlich sehr viel Aufwand und Veränderungen mit sich bringen und erfordern werden. Dadurch, dass wir alle an einem Strang ziehen, lässt die noch erfolgreichere Verknüpfung zwischen Research und dem täglichen Geschäft eines Personalberaters nicht mehr lange auf sich warten!

Was war Dein größter Erfolg bei Cobalt Recruitment?

Mein persönlich größter Erfolg war die Vermittlung einer sehr dynamischen und zielstrebigen jungen Dame. Mit ihr habe ich über einen längeren Zeitraum hinweg Kontakt gehalten. Sie war einer neuen beruflichen Herausforderung absolut nicht abgeneigt, befand sich aber berufsbedingt mehrere Monate im Ausland.

Als sie dann wieder zurück in Deutschland war, habe ich sie kontaktiert und in Absprache mit meinem Kollegen (Consultant) ein Interview vereinbart, um mit ihr den nächsten Karriereschritt zu besprechen. Allerdings verlief ihre Vermittlung nicht so einfach, wie anfangs gedacht. Sie bekam von einem unserer langjährigen Kunden ein lukratives Jobangebot, hatte parallel allerdings noch ein weiteres vorliegen. Somit hieß es „Kopf-an-Kopf-Rennen“!Ich habe sie dann nochmal angerufen und ihr unter anderem zu verstehen gegeben, dass sie auf ihr Bauchgefühl hören sollte und ich ihr für ihren nächsten Schritt viel Erfolg wünsche, egal, wie sie sich entscheiden wird. Ich denke, meine einfühlsame, aufmerksame und vor allem menschliche Art hat uns letztlich den beidseitigen Erfolg beschert.

Wie sehen Deine persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten bei Cobalt aus?

Wie ich bereits erwähnt habe, strebe ich den beruflichen Direkteinstieg bei Cobalt an. Zum einen ist durch meine Werkstudententätigkeit mein Interesse für die Immobilienbranche sehr stark gewachsen, sodass ich bestrebt bin, mein Wissen weiter auszubauen. Man lernt bekanntlich nie aus!

Zum anderen kann ich meine bisherigen gesammelten Erfahrungen als Researcherin mit dem Wunsch, den Kandidatenkontakt weiter intensivieren zu können, optimal miteinander verknüpfen. Es bereitet mir Freude mit Menschen zusammenarbeiten und diesen einen zufriedenstellenden Job vermitteln zu können. Somit denke ich, dass der nächste Schritt als Projektmanagerin für mich der optimale Eintritt in die Berufswelt darstellt.

Welche Rolle spielen berufliche Netzwerke wie LinkedIn und Xing in Deinem Alltag? Kann man sich auf die Informationen von dort verlassen? Welche Probleme gibt es bei der Ansprache über diese Medien?

Die beiden sozialen Business-Netzwerke XING und LinkedIN wachsen vor allem im deutschsprachigen Raum stetig und sind aus dem Alltag eines Researchers nicht mehr wegzudenken. Häufig kommt die Frage auf, welches soziale Netzwerk am meisten genutzt wird. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. In meinen Augen wird XING weiterhin dem DACH-Raum zugänglicher bleiben und LinkedIN wird internationaler aufgestellt bleiben. Allerdings generiert die alleinige Nutzung derartiger Netzwerke keinen optimalen Output.

Zwingend erforderlich ist die zusätzliche Direktansprache, insbesondere telefonischer Art. Dies ist besonders dadurch begründet, dass XING-Mitglieder mit einer Fülle von Anfragen konfrontiert werden, sodass die eigenen in der Masse versinken. Zudem sind die in XING angegeben Informationen häufig nicht auf dem aktuellsten Stand. Mittels der telefonischen Ansprache hat der Researcher die Möglichkeit die Anfrage lebendiger zu gestalten und somit das Interesse der Kandidaten zu wecken, die erforderlichen Informationen zu generieren und die Kandidaten auf dem Weg zu neuen beruflichen Herausforderungen tatkräftig zu unterstützen.

Welchen Tipp hast Du für alle Jobsuchenden da draußen? Was sollte man – neben der klassischen Bewerbung - tun, was sollte man lassen?

Es gibt zahlreiche Bewerbungstipps sowohl bezogen auf das Anschreiben, den Lebenslauf als auch auf das Vorstellungsgespräch selbst. Um den Rahmen an der Stelle nicht zu sprengen, möchte ich lediglich auf den für mich wesentlichen Ratschlag eingehen: Bleiben Sie authentisch, sich selbst treu und vermeiden Sie vorformulierte Floskeln!

Schnelle Fragerunde für Research und Consultants:

Im Auto/unterwegs höre ich am liebsten:
House, Hip-Hop, Electro, Techno, so ziemlich alles eigentlich.

Wenn ich ein Tier sein könnte, wäre ich gerne
Ein Leopard.

Mit dieser berühmten, lebenden oder bereits toten Persönlichkeit würde ich gerne einmal einen Tag verbringen:
Liam Hemsworth.

Mein Lieblingsbuch (oder Lieblingsfilm oder Lieblingsserie):
Game of Thrones.

Meine Kollegen schätzen an mir:
Meinen Ehrgeiz, meine Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit und Zielstrebigkeit.

Eine "Sünde", auf die ich keinesfalls verzichten will, ist:
Cheatday.